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LEXIKON

ABC-Analyse
Die ABC-Analyse (bzw. Programmstrukturanalyse) dient zur Beurteilung bzw. Klassifizierung von betriebswirtschaftlichen Objekten. Diese werden in die Gruppen A, B und C nach absteigender Wertigkeit aufgeteilt. Eine typische Unterteilung ist z.B. die Einteilung von Kunden in umsatzstarke und umsatzschwache Kunden oder in Produkte, entsprechend ihres Beitrags am Gesamtumsatz oder Gewinnbeitrag im Unternehmen. Indem durch die ABC-Analyse ermittelt wird, wie o.g. Objekte zum Unternehmenserfolg beitragen, dient diese als wichtiges Analysekriterium bei der Entscheidungsfindung.

Ablaufcontrolling
Ablaufcontrolling ist ein wichtiger Bestandteil beim Projektcontrolling bzw. Projektmanagement. Es definiert die einzelnen Projektschritte, legt Verantwortlichkeiten und terminliche Zeitabläufe fest. Mit Hilfe von regelmäßig durchgeführten Soll-Ist-Vergleichen wird der Projektablauf in Bezug auf die definierten Größen kontrolliert, um bei evtl. Abweichungen zeitnah reagieren zu können.

Amortisation
Amortisation bzw. Amortisationszeit bezeichnet den Zeitraum, in dem anfängliche Aufwendungen für ein Objekt durch die eingebrachten Erträge desselben gedeckt werden.

Anlagendeckung
Die Anlagendeckung gibt Auskunft darüber, inwieweit das Anlagevermögen durch das im Unternehmen vorhandene Kapital (Eigenkapital, langfristiges Fremdkapital) gedeckt ist.

Arbeitsproduktivität
Die Arbeitsproduktivität ist eine Produktivitätskennzahl, die die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens bzw. eines Arbeitsplatzes angibt. Sie gibt an, wie viel Umsatz ein Mitarbeiter generiert.

Auftragscontrolling
Das Auftragscontrolling liefert Informationen zu Kunden und ihren Aufträgen sowie zu Kundenanforderungen oder Veränderungen des Marktes.

Auslastung
Die Auslastung entspricht dem Nutzungsgrad einer Ressource. Betriebswirtschaftlich gesehen, ist es das Ziel, den maximalen Nutzen aus einem Betriebsmittel zu ziehen.

Ausschussquote
Die Ausschussquote gibt den prozentualen Anteil des Ausschusses an der produzierten Gesamtmenge an.

Balanced Scorecard
Balanced Scorecard ist ein System zur Messung der Aktivitäten einer Organisation in Bezug auf Ihre Ziele und Strategien. Es beinhaltet finanzielle, kundenorientierte und menschliche Aspekte zur Durchsetzung auf die Zukunft orientierter, langfristiger Interessen der Organisation und dient als Instrument zur Einführung eines integrierten Managementsystems.

Benchmark
Benchmark bzw. Benachmarking ist die vergleichende Analyse in Bezug auf einen festgelegten Wert. In der Wirtschaft werden verschiedene betriebswirtschaftlichen Kenngrößen von ähnlichen Unternehmen (Branche, Größe, Struktur, Produkte) verglichen, um vergleichende Rückschlüsse über diese Unternehmen (Wettbewerbsposition, effektive, rationelle Produktion, Auslastung, Personal- und Sachkostenquote,...) ziehen zu können.

Beratung
Beratung in Controlling-Fragen bedeutet für uns nicht nur die stichtagsbezogene Analyse Ihres Unternehmens sondern die Entwicklung eines auch in Zukunft funktionierenden Controlling-Systems für unsere Kunden. Sie erhalten (wie oft üblich) nicht nur Vorschläge und einen Abschlussbericht, sondern pragmatische Auswertungen durch automatisiertes Einlesen Ihrer BWA/GuV bzw. Bilanz, die Sie sich "auf Knopfdruck" monatlich selber erstellen können.

Bilanzanalyse
Die Bilanzanalyse untersucht Unternehmen hinsichtlich ihrer vergangenen, derzeitigen und zukünftigen wirtschaftlichen Lage und Entwicklung unter Zugrundelegung des Jahresabschlusses (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung). Im Rahmen der Bilanzanalyse werden verschiedene Kennzahlen zur Beurteilung der finanzwirtschaftlichen, erfolgswirtschaftlichen und strategischen Lage des Unternehmens ermittelt und ausgewertet.

Bilanzkennzahlen
Bilanzkennzahlen sind ein wichtiger Bestandteil der Bilanzanalyse. Man unterscheidet Vermögens- und Kapitalkennzahlen, Finanz- und Liquiditätskennzahlen, Cash-flow-Kennzahlen, Produktivitäts- und Umschlagskennzahlen, Umsatz-, Kosten-, Personalkennzahlen sowie Rentabilitätskennzahlen. Dabei ist es für jedes Unternehmen sinnvoll, individuelle Unternehmenskennzahlen als aussagekräftige Indikatoren der Entscheidungsfindung bzw. Beurteilung der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens festzulegen.

Break-Even-Analyse
Die Break-Even-Analyse ist ein wichtiges Instrument für die Unternehmensplanung. Es handelt sich dabei um die Ermittlung des Punktes (Break-Even-Punkt bzw. Break-Even-Point), bei dem der Deckungsbeitrag aller abgesetzten Produkte identisch mit den Fixkosten ist. Wird dieser Punkt überschritten, erzielt man Gewinne, wird er unterschritten, gerät man in die Verlustzone. Der Break-Even-Punkt wird daher auch als Gewinnschwelle bezeichnet.

Break-Even-Point
Siehe Break-Even-Analyse

Budgetierung
Budgetierung ist der betriebliche Planungsprozess mit dem Ziel, einen kurzfristigen operativen Unternehmensplan, welcher das Unternehmen in Zukunft abbildet, zu erhalten. Dabei werden Umsatzplan, Personalplan, Investitionsplan, Liquiditätsplan, Marketingplan und Sachkostenplan zusammengefügt, um den Gesamtplan für die Unternehmung zu erhalten.

Businessplan
Ein Businessplan ist die schriftliche Zusammenstellung eines unternehmerischen Vorhabens. Basierend auf einer Geschäftsidee werden darin alle betriebswirtschaftlichen und finanziellen Aspekte sowie Strategien, Ziele und Risiken des Vorhabens erläutert. Businesspläne werden insbesondere für Existenzgründungen, Erweiterungen und Expansionen, Kapitalerhöhungen, Unternehmensnachfolgen, neue Produkteinführungen, Investitionsvorhaben, Beantragung von öffentlichen Fördermitteln, Firmenverkäufen, Fusionen oder Kooperationen erstellt.

BWA
Betriebswirtschaftliche Auswertung ? basierend auf einer zusammenfassenden Darstellung von Finanzbuchhaltungsdaten werden in dieser die Kosten-, Erlös- und Ergebnissituation eines Unternehmens im Laufe eines Geschäftsjahres dargestellt. Sie dient als Entscheidungsgrundlage für den Unternehmer bzw. als Vorlage für Fremdkapitalgeber.

Cash Flow
Der Cash Flow ist der aus der betrieblichen Tätigkeit erwirtschaftete Zahlungsüberschuss und liefert Aussagen über die Ertrags- und Finanzkraft (Innenfinanzierung) eines Unternehmens, was vor allem für Kreditgeber sowie Investoren von erheblicher Bedeutung ist.

Controlling
Der Begriff Controlling ist abgeleitet vom Englischen: "to control", was soviel bedeutet, wie steuern, beaufsichtigen, beeinflussen, prüfen, lenken. Der Controller fungiert als Berater für die Geschäftsführung und der Abteilungsleitungen und unterstützt diese bei der Durchsetzung der Unternehmensziele. Dafür erstellt er Analysen, Planwerte, Soll-Ist-Vergleiche, Kennzahlensysteme sowie Wirtschaftlichkeitsberechnungen und erstellt und pflegt idealerweise das firmeninterne Informationssystem. Dieses reicht je nach Größe und Struktur des Unternehmens von der einfachen pragmatischen Darstellung der wichtigsten Kennzahlen bis zu umfangreichen Systemen innerhalb der Bereiche Finanzcontrolling, Personalcontrolling, Produktionscontrolling, Einkaufscontrolling, Vertriebscontrolling, Marketingcontrolling oder Investitionscontrolling.

Controlling in Dresden
Als KMU (kleines und mittelständisches Unternehmen) in Dresden benötigen Sie ein ergebnisorientiertes, individuell an Ihr Unternehmen angepasstes Controlling oder die fundierte Unterstützung bei der Existenzgründung bzw. Beschaffung von Investitionsmitteln. Wir bieten Ihnen unsere fachkompetente Unterstützung sowie mehrjährige Berufserfahrung bei der Einführung oder Weiterentwicklung Ihres Controlling-Systems, der Erstellung von Businessplänen oder der Schulung Ihrer Mitarbeiter. Als Geschäftsführer können Sie sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren, während wir in Abstimmung mit Ihnen Ihr Controlling entwickeln und Ihnen bei der Beschaffung der Fördermittel behilflich sind.

Controlling in Sachsen
Controlling-Leistungen in Sachsen (siehe Controlling in Dresden) durch controlling.tv können in sächsischen KMU (kleine und mittelständische Unternehmen in Sachsen) durch das SAB-Programm "Mittelstandsförderung Intensivberatung / Coaching" gefördert werden. Mit geringem zeitlichen und finanziellen Aufwand unserer Kunden entwickeln wir mit modernsten betriebswirtschaftlichen Methoden kombiniert mit technischem Know-how und langjähriger Praxiserfahrung ein individuell ans Unternehmen angepasstes Controlling-System, das unsere Kunden auch zukünftig nutzen können.

Debitorenlaufzeit
Die Debitorenlaufzeit ist die Kennzahl, welche den durchschnittlichen Zeitraum von Forderungen von der Rechnungsstellung bis zum Zahlungseingang angibt.

Deckungsbeitragsrechnung
Mit Hilfe der Deckungsbeitragsrechnung wird das Betriebsergebnis eines Unternehmens mit Hilfe aller Deckungsbeiträge der hergestellten Produkte ermittelt. Bei der einfachen Deckungsbeitragsrechnung (Direct Costing) werden zunächst die aufsummierten Deckungsbeiträge der Produkte ermittelt und von diesen die kompletten Fixkosten abgezogen. Die mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung versucht, die Fixkosten weiter nach Verursachungsprinzip aufzuspalten und den entsprechenden Unternehmens- bzw. Produktbereichen zuzurechnen.

Eigenkapital
Eigenkapital ist der Teil auf der Passivseite der Bilanz, das dem Unternehmen zufließt und als Leistung der Gesellschafter (Anteil der Eigentümer am Gesellschaftsvermögen) zu betrachten ist.

Existenzgründung
Existenzgründung ist die Realisierung einer wirtschaftlichen Unternehmensgründung mit dem Ziel der Erlangung der beruflichen Selbständigkeit. In der Regel entwickelt sich aus einer Geschäftsidee über mehrere Schritte der Marktanalyse, Rechtsformfindung, der Finanzierung und des Fördermittelabrufs unter Abwägung aller Chancen und Risiken ein umfassendes Geschäftskonzept (Businessplan). Zur Begutachtung sowie Betreuung für den sicheren Aufbau einer tragfähigen zukünftigen Existenz bietet controlling.tv in Sachsen umfassende Gründungscoaching-Leistungen an. Beginnend mit der Beratung zur Absicherung des Lebensunterhalts und der Beschaffung von Fördermitteln wird ein transparenter, vollständiger Businessplan (inkl. Rechtsform, Marktanalyse, Rentabilitätsrechnung (inkl. Umsatz- und Kostenplanung), Kapitalbedarfsplan, Fördermittel-Beschaffung, Beantragung des Gründungszuschusses, Finanzierung, sowie die Bestätigung z.B. für das Arbeitsamt der tragfähigen Existenz) erstellt. controlling.tv: als gelistetes RKW- sowie KfW-Unternehmen können Sie sich die Kosten für unsere Coaching-Leistungen durch die KfW-Mittelstandsbank fördern lassen und haben somit mehr Zeit, sich um die konkrete Realisierung Ihrer Geschäftsidee zu kümmern, während Sie alle zeit- und qualifizierungsintensiven Gründungsaktivitäten in professionelle Hände geben.

Existenzsicherung
Die Zukunft eines Unternehmens hängt von den unterschiedlichsten Faktoren ab. In jedem Unternehmen bedarf es dabei zur Absicherung einer tragfähigen Existenz eines umfassenden Planungs-, Steuerungs-, Kontroll- und Frühwarnsystems zur Realisierung der Unternehmensziele. Dabei spielen betriebswirtschaftliche, finanzielle und marketingbezogene Aspekte ebenso eine entscheidende Rolle wie die Transparenz über externe und interne Einflussfaktoren sowie die optimale Gestaltung organisatorischer und ablauftechnischer Strukturen im Unternehmen. controlling.tv bietet Ihnen Erfahrungen im Krisen- und Sanierungsmanagement sowie im Aufbau eines auf Ihr Unternehmen individuell zugeschnittenes Controlling-System zur optimalen Existenzsicherung an.

Finanzbedarf
Der Finanzbedarf entspricht dem Geldwert, der zum Zeitpunkt nicht durch flüssige Mittel bzw. kapitalfreisetzende Einnahmen gedeckt wird.

Finanzcontrolling
Finanzcontrolling ist das entscheidende Instrument der Unternehmensführung zur Absicherung der Liquidität eines Unternehmens. Neben der Finanzanalyse und Liquiditätsplanung werden Entscheidungsvorlagen für Investitions- und Finanzierungsvorhaben erstellt und entsprechende Kontroll-, Planungs- und Risikomanagementsysteme geschaffen.

Finanzierung
Die Finanzierung umfasst alle betrieblichen Prozesse zur Bereitstellung und Rückzahlung der finanziellen Mittel einer Investition zwischen Unternehmen und Kapitalgeber. Über controlling.tv erhalten Sie Leistungen zur Ermittlung Ihres Finanzierungsbedarfs sowie Unterstützung bei der Beschaffung von Finanzmitteln (Businessplanerstellung, Controlling-Berechnungen und ?Vorlagen für Ihre Hausbank).

Finanzplanung
Finanzplanung ist der Prozess zur Erstellung eines kurz-, mittel- oder längerfristigen Finanzplans (Kapitalbedarfs- und Liquiditätsplan).

Fixkosten
Fixe Kosten sind konstante Kosten, die immer anfallen, unabhängig davon, in welcher Höhe produziert wird. Das Gegenteil dazu sind variable Kosten, welche in proportionaler Abhängigkeit von der Ausbringungsmenge entstehen. Die Unterteilung in variable und fixe Kosten ist Bestandteil der Kostenrechnung und haben letztlich Auswirkung auf die Preispolitik im Unternehmen. Siehe auch: Break-even-Analyse

Forecast
Regelmäßig erstellte Vorschau, Forecasts und Hochrechnungen erlauben den regelmäßigen "Blick in die Zukunft" als Anpassung der Planung / Budgetierung an die aktuellen Bedingungen des Marktes sowie der sich veränderten Erlös- und Kostensituation des Unternehmens.

Frühwarnsysteme
Frühwarnsysteme haben die Aufgabe, rechtzeitig über veränderte Situationen und Bedingungen zu informieren und zu warnen, um Gefahren abzuwenden und Folgeerscheinungen so gering wie möglich zu halten. Betriebswirtschaftliche Frühwarnsysteme sind ausgereifte Controlling-Instrumente, bei denen sich mit ?Ampelfunktion? positive und negative Entwicklungen ablesen lassen und Verluste sowie insbesondere Liquiditätsengpässe im Vorfeld vermieden werden sollen.

Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)
Die GuV ist zusätzlich zur Bilanz ein entscheidender Teil des Jahresabschlusses, welche die Erträge und Aufwendungen einer Periode im Vergleich zu Vergleichsperioden gegenüberstellt und Aussagen über den unternehmerischen Erfolg (Gewinn) bzw. Misserfolg (Verlust) liefert.

Gewinnschwelle
Siehe Break-Even-Analyse

Gewinnsicherung
Die Gewinnsicherung ist oberstes Ziel jeglichen wirtschaftlichen Handelns zur Absicherung des unternehmerischen Erfolgs, welcher mit Hilfe unterschiedlichster Controlling-Instrumentarien (siehe u.a. Kennzahlen, Finanz- und Liquiditätsplanung, Rentabilitätsrechnung, Frühwarnsysteme, Balanced Scorecard, Forecast/Hochrechnung/Budgetierung, Existenzsicherung) erzielt werden kann.

Grenzkosten
Die betriebswirtschaftlichen Grenzkosten sind die Kosten, die durch die Produktion einer zusätzlichen Einheit eines Produkts entstehen.

Hochrechnung
Regelmäßig erstellte Vorschau, Forecasts und Hochrechnungen erlauben den regelmäßigen "Blick in die Zukunft" als Anpassung der Planung / Budgetierung an die aktuellen Bedingungen des Marktes sowie der sich veränderten Erlös- und Kostensituation des Unternehmens.

Informationsqualität
Die Informations- bzw. Datenqualität beschreibt, wie gut eine Information die Realität beschreibt und wie verlässlich, also von welcher Qualität, Relevanz, Korrektheit und Bedeutsamkeit, die Daten sind. Oftmals reichen wenige, zielgerichtete Informationen und Kennzahlen aus, um eine hohe Aussagekraft zu erreichen. controlling.tv findet individuell angepasst an Ihr Unternehmen Ihre Kennzahlen und Daten heraus, die Sie zur Entscheidungsfindung zeitnah, transparent benötigen und erstellt Ihnen ein Controlling-System, welches Ihnen die Informationen ?auf Knopfdruck? erzeugt.

Investitionen
Investition (betriebswirtschaftlich) ist die Anschaffung eines langfristigen Produktionsmittels, welches in der Bilanz im Anlagevermögen aktiviert wird. Investitionsgüter werden entsprechend steuerrechtlicher Abschreibungskriterien über eine bestimmte Nutzungsdauer abgeschrieben.

Investitionsrechnung
Die Investitionsrechnung dient als Entscheidungshilfe für Investitionsentscheidungen und beurteilt die Wirtschaftlichkeit der Investition sowie die Verzinsung / Amortisation des eingesetzten Kapitals. Man unterscheidet statische und dynamische Verfahren zur Investitionsrechnung.

Jahresplanung
Jährlich stattfindende detaillierte Planung aller Unternehmensbereiche (Umsatzplanung, Kostenplanung ? Kostenarten, Kostenstellen, Personalplanung, Investitions- und Instandhaltungsplanung, Finanzplanung) zur Festschreibung von Vorgaben für das nächste Geschäftsjahr unter Berücksichtigung der Unternehmensstrategie, der ?ziele und des bisherigen Wissens über bekannte Veränderungen. Der Jahresplan wird im Folgejahr als ?Soll? festgeschrieben und die Ist-Werte werden mit dieser Vorgabe verglichen um rechtzeitig Maßnahmen bei Abweichungen einleiten zu können (Soll-Ist-Vergleiche bzw. Soll-Ist-Analyse).

Kalkulation
Kalkulation in der Betriebswirtschaft ist die Ermittlung der Kosten zur Berechnung der gesamten Aufwendungen für eine Leistung oder ein Produkt (siehe u.a. Kosten- und Leistungsrechnung, variable Kosten, Kostenträgerrechnung, Vollkosten)

Kapazität
Als Kapazität im betriebswirtschaftlichen Sinne bezeichnet man die maximale Leistungsfähigkeit von Betriebsmitteln bzw. Menschen (Personalkapazität) während eines bestimmten Zeitintervalls. Die Kapazitätsplanung beschäftigt sich mit dem Abgleich der verfügbaren Kapazität von Ressourcen mit dem für die Leistungserbringung benötigten Kapazitätsbedarfs.

Kennzahlen
Kennzahlen gelten als wichtiges Instrument, betriebliche Größen zu quantifizieren und Vergleichbarkeit zu erreichen. Die Aufstellung von betriebswirtschaftlichen Kennzahlensystemen dient insbesondere zur Beurteilung von Unternehmen, der Festlegung von Unternehmenszielen sowie der Messung ihrer Erreich- und Durchführbarkeit.

KfW Mittelstandsbank ? Förderbank ? Ihre Existenzgründung fördern lassen
Als ?Kreditanstalt für Wiederaufbau? wurde diese Bank auf Grundlage des KfW-Gesetzes als Anstalt des öffentlichen Rechts 1948 mit dem Ziel gegründet, den Wiederaufbau der deutschen Wirtschaft zu fördern. Seit der Wiedervereinigung 1990 ist die KfW durch den Wiederaufbau der ostdeutschen Wirtschaft verstärkt in den neuen Bundesländern mit speziellen Finanzierungs- und Förderprogrammen tätig. Das Unternehmen controlling.tv ist gelistetes KfW-Unternehmen, Schwerpunkt Existenzgründung, Gründungscoaching und Beschaffung von Fördermitteln. Sie haben damit die Möglichkeit, sich unsere Beratungsleistungen bei Ihrer Existenzgründung finanziell über öffentliche Mittel fördern zu lassen.

Kostenrechnung / Leistungsrechnung
Die Kosten- und Leistungsrechnung ist Bestandteil des internen Rechnungswesens und dient der Kosten- und Leistungsermittlung von Geschäftsprozessen, Produkten und Produktgruppen (Kalkulation) sowie der Wirtschaftlichkeitskontrolle und kurzfristigen Erfolgsrechnung.

Kostenstellenrechnung
Die Kostenstellenrechnung als Teilbereich der Kosten- und Leistungsrechnung gibt neben der Kostenarten- (?Welche Kosten sind angefallen??) und Kostenträgerrechnung (?Wofür sind Kosten angefallen??) Antwort auf die Frage: ?Wo sind Kosten angefallen??. Dabei wird das Unternehmen zur verursachungsgerechten Erfassung von Kosten in verschiedene Bereiche aufgegliedert und alle Gemeinkosten werden über die innerbetriebliche Leistungsverrechnung auf die Kostenstellen nach sinnvollen Verteilungsschlüsseln verrechnet (verteilt oder umgelegt).

Kostenträgerrechnung
Die Kostenträgerrechnung als Teilbereich der Kosten- und Leistungsrechnung gibt Antwort auf die Frage: ?Wofür sind Kosten angefallen?? und ist damit ein entscheidender Teil der Kalkulation im Unternehmen. Kostenträger sind in der Regel Produkte, aber auch Kunden, Filialen o.ä. werden als Kostenverursacher angegeben und mit Hilfe der Kostenträgerstück- oder Kostenträgerzeitrechnung bewertet.

Kreditorenlaufzeit
Die Kreditorenlaufzeit ist die Kennzahl, welche den durchschnittlichen Zeitraum von kurzfristigen Verbindlichkeiten vom Rechnungseingang bis zum Zahlungszeitpunkt angibt.

Kundenanalyse
Die Kundenanalyse ist Grundlage für marketing- und vertriebs- sowie produktionsrelevante Entscheidungen. Nicht der umsatzstärkste Kunde ist damit der betriebswirtschaftlich interessanteste Kunde für ein Unternehmen, sondern unter Betrachtung des Kundendeckungsbeitrags, der abgesetzten Produkte sowie des Zahlungsverhaltens des Kunden (u.a.) werden Kunden unter verschiedensten Betrachtungen analysiert und bewertet.

Liquide Mittel
Als liquide bzw. flüssige Mittel werden die kurzfristig frei verfügbaren Geldmittel eines Unternehmens bezeichnet (Kassen- und Bankbestände, Wertpapiere u.a. sofort liquidierbare Vermögensgegenstände).

Liquiditätsplanung
Bei der Liquiditätsplanung werden jegliche Zahlungsströme (Ein- und Auszahlungen) einer Periode festgestellt und für die Zukunft vorausgesagt. Die Liquiditätsplanung ist ein entscheidendes Kriterium zur Bewilligung von Bankkrediten sowie für die Beurteilung der kurzfristig frei setzbaren flüssigen Mitteln und gilt u.a. zur Ermittlung des zukünftigen Kapitalbedarfs eines Unternehmens

Reporting
Unter Reporting versteht man das Berichtswesen eines Unternehmens. Es ist wichtiger Bestandteil eines Controlling-Systems und umfasst unterschiedlichste Auswertungen, zumeist in der Soll-Ist-Vorperioden-Darstellung. Unabhängig von Unternehmensgröße und Branche ergeben sich bei der Entwicklung eines Reporting-Systems immer die gleichen Fragen: - Was soll berichtet werden? - Wem soll berichtet werden? - Wann soll berichtet werden? - Wie sollen die Daten erfasst und aufgearbeitet werden?

Rentabilität
Auch Rendite, bezeichnet dieser Begriff den Erfolg eines Unternehmens als zumeist prozentuale Kennzahl, welche angibt, wie hoch der Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital ist. Geläufige Kennzahlen sind Eigenkapitalrentabilität, Gesamtkapitalrentabilität, Fremdkapitalrentabilität sowie die Umsatzrentabilität.

RKW Sachsen
Rationalisierungskuratorium der deutschen Wirtschaft - controlling.tv ist gelistetes Beratungsunternehmen beim RKW Sachsen und bietet Controlling-Leistungen, betriebswirtschaftliches und organisatorisch-strukturelles Coaching sowie Unterstützung bei der Sanierung und Krisenbewältigung, Existenzsicherung oder Existenzgründung Ihres Unternehmens an.

ROI ? Return on Investment
Als ROI wird die Gesamtkapitalrentabilität ? als Rendite des eingesetzten Kapitals angegeben und gilt als das wichtigste Kriterium zur Beurteilung von Investitionen.

Unternehmensanalyse
Die Unternehmensanalyse bildet den Einstieg in jede Beratung. Ziel ist es, die Stärken und Schwächen des Unternehmens aufzudecken, um Ansatzpunkte zur Verbesserung der Ertrags- und Finanzlage zu finden. In der Regel werden aus Branchenvergleichen sowie Betrachtungen der Historie des Unternehmens erste Rückschlüsse gezogen, welche mit unterschiedlichen Vorschauprognosen und Szenarien detailgetreue Simulationen und Berechnungen einen Blick in die Zukunft ermöglichen. Als Ergebnis wird ein Maßnahmekatalog als Entscheidungsgrundlage erstellt.

Verschuldungsgrad
Der Verschuldungsgrad bezeichnet den Anteil des bilanziellen Fremdkapitals am Gesamtkapital eines Unternehmens und spielt eine wesentliche Rolle beim Rating bzw. bei der weiteren Beschaffung von Fremdmitteln.

Verursachungsprinzip
Nach dem Verursachungsprinzip werden Kosten nach ihrer zeitlichen sowie ihrer Entstehung einem Bezugsobjekt (z.B. Produkt für Produktkalkulation) zugeordnet.

Vollkosten
Vollkosten setzen sich in der Vollkostenrechnung aus den Einzelkosten (Kostenträger direkt zuordenbar) und Gemeinkosten (nicht direkt zuordenbar) zusammen. Die Umlage aller Kosten der Kostenartenrechnungen durch die Kostenstellenrechnung erfolgt auf den Kostenträger mittels Verrechnungssätzen.

Vorschau
Regelmäßig erstellte Vorschau, Forecasts und Hochrechnungen erlauben den regelmäßigen "Blick in die Zukunft" als Anpassung der Planung / Budgetierung an die aktuellen Bedingungen des Marktes sowie der sich veränderten Erlös- und Kostensituation des Unternehmens.

Wagnisse
Wagnisse (betriebswirtschaftliche) sind Risiken im Zusammenhang mit unternehmerischer Tätigkeit, die bei Eintritt des Risikos zu Verlusten (=Wagniskosten) führen. Einzelwagnisse (nicht allgemeines Unternehmerwagnis) werden als kalkulatorische Kosten gebildet, welche sich langfristig mit den eintretenden Wagnisverlusten verrechnen (z.B. Forderungsausfälle).

Wertschöpfung
Die Wertschöpfung drückt den Grad des eigenen Anteils an der Leistungserbringung. Sie ist damit ein Maß für die eigentliche wirtschaftliche Leistung eines Unternehmens.